Imperia und Hafeneinfahrt von Konstanz

Pegel Konstanz

Hier wird der amtliche Wasserstand des Bodensees gemessen – im Sockel der Imperia an der Hafeneinfahrt.

Wasserstand aktuell

Samstag, 7. November 2026 · Messung 16:00 Uhr · stündlich aktualisiert

251cm

Tendenz steigend · +1 cm zu gestern Rekordtief für dieses Datum

Der Wasserstand liegt 74 cm unter dem langjährigen Mittel von 325 cm – und 1 cm unter dem bisher tiefsten Wert, der je an einem 7. November gemessen wurde. Über die 12 Hauptzuflüsse fließen derzeit 100 m³/s in den See, 72 % weniger als im Mittel.

Einordnung für den 7. November

230 cm450 cm
Bisheriges Tief252
Mittelwasser325
Höchstwert429

Tiefster Stand 2026: 247 cm am 25. Oktober. Höchster Stand 2026: 336 cm am 13. Juni.

Pegel-Updates direkt aufs Handy
4.3/5 - (4304 Bewertungen)

Im Vergleich

Gestern 250 cm +1 cm
Vorwoche 252 cm −1 cm
Vormonat 248 cm +3 cm
Vorjahr 325 cm −74 cm
Mittelwasser 325 cm −74 cm

Differenz = heutiger Pegel minus Vergleichswert. Vorwoche, Vormonat und Vorjahr als Tagesmittel.

Pegel Konstanz Entwicklung

Bereich markieren zum Zoomen

Tiefster Wert 247,8 cm (25.10.), höchster Wert 252,5 cm (30.10.). Tagesmittel.

Jahresgang Bodensee Wasserstand

Tagesmittel in cm · Höchst-, Tiefst- und Mittelwert je Kalendertag
Fahre über das Chart für Tageswerte · Bereich markieren zum Zoomen · Doppelklick setzt zurück
2026VergleichsjahrMittelwasserMaximalwertMinimalwert

2025 erreichte der See sein Jahreshoch am 4. August mit 407 cm.

Pegel Vorhersage

Quelle: HVZ Baden-Württemberg
Vorhersagegrafik der HVZ Baden-Württemberg für den Pegel Konstanz

Die Einschätzung zur Vorhersage wird gerade aktualisiert. Die Grafik oben zeigt die aktuelle Vorhersage der HVZ.

Hydrologischer Landespegel · Bodensee

Pegel Konstanz Dashboard, 2025–2025

1 Jahre Tageswerte

Höchststand636 cm7. Juli 1817
Niedrigster Stand226 cmFebruar 1858
Mittel 2025–2025– cm
Trend Jahresmittel–pro Jahrzehnt
JahreshöchstwertJahresmittelJahrestiefstwertTrend

Jahresmittel aus Tageswerten. Die gestrichelte Linie zeigt den linearen Trend.

Quelle: Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg · Tageswerte Pegel Konstanz

Wasserstand Bodensee Historie

Die höchsten und tiefsten Stände am Pegel Konstanz seit 1817 – im Vergleich zum heutigen Wert von 251 cm

Historisches Hochwasser

PegelDatumDifferenz zu heute
636 cm 07.07.1817 −385 cm
591 cm 18.08.1821 −340 cm
576 cm 03.09.1890 −325 cm
565 cm 24.05.1999 −314 cm
557 cm 28.06.1910 −306 cm
555 cm 26.06.1926 −304 cm
541 cm 28.06.1965 −290 cm
538 cm 28.07.1987 −287 cm
524 cm 12.07.1916 −273 cm
520 cm 16.07.1936 −269 cm
518 cm 24.07.1914 −267 cm
517 cm 05.07.1935 −266 cm

Historisches Niedrigwasser

PegelDatumDifferenz zu heute
226 cm 17.02.1858 +25 cm
226 cm 02.03.1858 +25 cm
227 cm 23.01.1836 +24 cm
228 cm 15.02.2006 +23 cm
232 cm 30.01.1858 +19 cm
233 cm 16.01.2006 +18 cm
237 cm 12.03.1972 +14 cm
238 cm 30.01.1848 +13 cm
238 cm 01.02.1848 +13 cm
238 cm 10.03.1909 +13 cm

Heute fehlen nur noch 13 cm bis in die Liste der zehn tiefsten Stände.

Quelle der historischen Pegelstände: Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg

Bodenseepegel Messstationen

StationPegelzum VortagMessung
Konstanz 251 cm +1 cm 16:00 Uhr
Bregenz 254,2 cm −0,4 cm 18:00 Uhr
Friedrichshafen 249 cm ±0 cm 18:00 Uhr
Radolfzell 208 cm ±0 cm 18:00 Uhr
Romanshorn 394,698 m ü. M. −0,7 cm 18:00 Uhr
Berlingen 394,269 m ü. M. +0,5 cm 18:00 Uhr

Übersicht: Bodensee Zuflüsse und Abfluss

Stand 18:00 Uhr
Zuflüsse · 12 Hauptflüsse99,9 m³/sMittel 351 m³/s
Abfluss · Seerhein Konstanz116 m³/sMittel 365 m³/s
Differenz Zu- minus Abfluss−16,1 m³/sohne Niederschlag und kleinere Bäche
Karte des Bodensees mit Zuflüssen, Orten und Ländergrenzen 72,615,33,093,082,700,950,390,320,24116120
Abfluss in m³/s · dunkel = Zufluss, orange = Abfluss aus dem See
FlussAbfluss / MittelAnteil am MittelEinstufung
Alpenrhein 72,6 / 242
HQ1–HQ5
Bregenzer Ach 15,3 / 48
MJNQ–MQ
Argen 3,08 / 19
–
Alter Rhein 3,09 / 12
HQ1–HQ5
Schussen 2,70 / 11
–
Dornbirner Ach 1,12 / 7,0
MJNQ–MQ
Leiblach 0,32 / 3,3
MJNQ–MQ
Seefelder Aach 0,95 / 3,2
–
Rotach 0,24 / 2,0
–
Stockacher Aach 0,39 / 1,6
–
Goldach 0,055 / 1,4
–
Steinach 0,036 / 0,72
–
Zufluss Hauptflüsse99,9 / 351
Abfluss Seerhein116 / 365
Legende Hochwasser-Einstufung
HQ100 – RHHQ · extremes Hochwasser, extrem selten HQ30 – HQ100 · sehr großes Hochwasser, sehr selten HQ10 – HQ30 · großes Hochwasser, selten HQ5 – HQ10 · mittleres Hochwasser HQ1 – HQ5 · kleines Hochwasser, häufig MQ – HQ1 · erhöhtes Mittelwasser, sehr häufig MJNQ – MQ · Nieder- bis Mittelwasser, sehr häufig bis MJNQ · extremes Niederwasser, selten

Einstufung der Vorarlberger Messstellen laut Land Vorarlberg.

Durchfahrtshöhen

Freie Höhe beim aktuellen Pegel von 2,51 m
Rheinbrücke Konstanz6,14 mmittig · links 5,74 / rechts 6,32
Fahrradbrücke Konstanz6,79 m
Schänzlebrücke9,09 m
Lindau Kleiner See5,09 m

Berechnet aus dem Pegel Konstanz. Bei Wellengang und Windstau kann die tatsächliche Höhe abweichen.

Mehr rund um den Wasserstand

Häufig gestellte Fragen

Wie häufig werden die Daten auf dieser Seite aktualisiert?

Der Bodenseepegel wird stündlich aktualisiert.

Wo wird der Pegel des Bodensees gemessen?

Der amtliche Pegel wird im Hafen von Konstanz gemessen – genauer gesagt im Sockelbauwerk der Imperia-Statue. Die Schifffahrtsangaben beziehen sich auf einen Pegel von 2,50 m in Konstanz.

Wo ist das Pegelnull?

Das Konstanzer Pegelnull (Pegelstand 0 cm) liegt bei 391,89 Metern über Normalnull. Ein abgelesener Pegelstand von beispielsweise 250 cm entspricht somit einer absoluten Höhe von 394,39 Metern über Normalnull.

Wie hoch sind typische Wasserstände im Jahresverlauf?

Im Winter liegt der Pegel bei ca. 3 m, im Sommer steigt er auf rund 4,2 m und gegen Jahresende fällt er wieder auf etwa 3 m. Diese Schwankungen entstehen durch Schneeschmelze, Niederschlag und Wetterlagen.

Wann beginnt das Hochwasser, und was sind kritische Pegelstände?

Warnstufe ab 4,50 m, Hochwasser-Vorwarnstufe ab 4,80 m, kritisch ab 5,00 m. Statistische Hochwasserwerte: HW 2 = 4,62 m, HW 10 = 5,12 m, HW 50 = 5,53 m, HW 100 = 5,68 m.

Wie hoch war das höchste jemals gemessene Hochwasser?

Rekordwerte waren 6,36 m (1817), 5,91 m (1821), 5,76 m (1890) und 5,57 m (1910).

Und der niedrigste jemals gemessene Pegelstand?

Die tiefsten Stände seit 1817 lagen bei 2,26 m (1858), 2,27 m (1836) und 2,28 m (2006).

Wie werden die Messungen technisch durchgeführt?

Die Messung erfolgt analog an der Pegellatte, digital über einen Schwimmkörper und zusätzlich mit pneumatischer Druckmessung. Alle Verfahren arbeiten redundant.

Warum schwankt der Pegel überhaupt so stark?

Der Bodensee ist ein unregulierter See. Der Wasserstand hängt von natürlichen Zuflüssen wie Schneeschmelze, Regen und Wetterlagen ab.

268 Kommentare

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  1. Und der Pegel sinkt und sinkt und sinkt. Und diese woche wieder kein nennenswerter Regen. Pegel am 31.12. 2026 wird wohl ein neuer negativrekord. Ob die Marke von 226cm von 1858 oder228cm von 2006 fällt ? Sieht alles danach aus, fürchte ich. Auch bei einem starken Winter wirds am 15.2 .27 spannend. Und bei einem klimawandelgeprägten „Winter“ erst recht.

          1. Weil sie nicht in den Top 10 sind. Sie sind sogar deutlich davon weg, genauso die Daten vom Herbst 2024, als Uferwege überschwemmt waren.

    1. Wie im Pegeldiagramm zu sehen ist, wird täglich massiv Wasser entnommen. Der Pegel wäre ohne diese massiven Wasserentnahmen viel höher. Alleine gestern wurden 3cm entnommen. Der niedrige Pegel wird dann einem fiktiven Klimawandel untergeschoben. Ziemlich dreist sowas!

        1. Hallo,
          es gibt hier ein super Information zur Einordnung der Gesamt-Wasserbilanz am Bodensee.
          Die Wasserbilanz des Bodensees mit den wichtigsten Einträgen (blau) und Austrägen
(orange), berechnet anhand der Jahresmittelwerte (gerundet).

          Der Bodensee erhält im Mittel 347,2 m³/s Wasser aus rund 200 Zuflüssen. Der mit Abstand wichtigste ist der Alpenrhein, der etwa 62 % der Gesamtzuflussmenge liefert. Weitere Beiträge zur Wasserbilanz stammen von:

          • Grundwasserzuflüssen: untergeordnete 3,5 m³/s
          • Niederschlägen auf den See: durchschnittlich 14,3 m³/s

          Dem gegenüber stehen:

          • Abfluss über den Seerhein in Konstanz: 348,1 m³/s
          • Verdunstung über die Seeoberfläche: 9,2 m³/s
          • Wasserentnahmen (nicht rückgeführt): 4,25 m³/s, was relativ gering ist
          1. Danke für diese Übersicht … das mehr verdunstet als Wasserwerke entnehmen müwusste ich, aber die Details nicht – das ist sehr interessant 👍

      1. Hallo Wolf. Würde nichts entnommen wäre der Pegel erst mal höher. Da der See aber einen natürlichen Überlauf hat und kein „geschlossener Eimer“ ist würde auch mehr am Überlauf abfließen wenn nichts entnommen wird und sich somit der gleiche Pegel einstellen ( vielleicht mit einer geringfügigen zeitlichen Verzögerung) . Das Wasser das entnommen wird fehlt erstmal nur im Pegel des Rheins, wird sich dort aber auch nicht auswirken. Ist einfach ein natürliches Phänomen und man muss nicht einen „Schuldigen“ suchen. Ich bin bei jedem Wasserstand gerne am See. Grüße, Michael

      2. Da bist du aber total auf dem Holzweg. Entnommen werden von den Wasserversorgern nur ca 5, 5 m3 pro Sekunde. Der Zufluss liegt um ein Vielfaches höher. Verdunstung und Abfluss sind eher die Gründe für die 3 cm Differenz zum Vortag. Da 1cm des Sees ca 5,4 Millionen m3 betragen ist die Entnahme nur ein Tropfen auf dem heißen Stein.

  2. Wie kommt es eigentlich, dass auf dieser Seite bei der Zuflussmenge der Schussen in den letzten Tagen meist nur MQ oder MQ-HQ1 angezeigt wurde, also MIttelwasser oder leicht erhöhtes Mittelwasser? Dagegen sei der Schussenpegel in Gerbertshaus am vergangenen Freitag noch nie so hoch wie dieses Jahr gestanden, 4,85 ein hundertjähriges Hochwasser. Und selbst jetzt noch liegt er dort bei 3,77 m einem fünfjährigen Hochwasser …

    1. Hallo WeissderGeier, danke für den Hinweis. Wir hatten ein Problem mit der Hochwasser-Einstufung der deutschen Zuflüsse.
      Wir konnten die Störung inzwischen beheben.

  3. Der See steht für diese Zeit ja unglaublich gut da. Wenn ich dran denke, dass wir letztes Jahr am Strand des Untersees bis fast ganz vor an die Mettnau laufen konnten. Das viele Wasser ist beim Spaziergang ein wirklich schöner Anblick. Vielleicht hält es sich ja dieses Jahr und der neuen Badesaison beschert es einen guten Auftakt 😉

    1. Meine Prognose
      Wir werden im April ein Allzeithoch beim Wasserstand sehen. Der aktuell hohe Wasserstand plus der viele Schnee der oben liegt werden die max Grenze überschreiten

      1. Sie können als Wahrsager auftreten, sorry Spaß beiseite, es gibt für den Pegelstand viele Einfluss Faktoren, wenn Niederschläge im Mai, Juni ausbleiben, wird der Pegelstand nicht über 4 m steigen. Seriöse Prognosen für den Pegelstand sind für max.10 Tage zutreffend. Ich wünsche mir als Wassersportler auch einen gut gefüllten See. Aber wie gesagt, viele Einfluss Faktoren….

        1. stimmt. Und wenn man sich den Jahresgang 2024 anschaut und mit 2023 vergleicht, sind wir jetzt deutlich (50cm) unter dem Stand von 2023.

          Es sollte der Schnee in den Alpen jetzt schmelzen oder länger regnen… sonst droht wieder ein tiefer Pegel im Sommer. Und Quaggamuscheln und Algen freuen sich dann wieder…

          Gruss vom Hafenmeister BYC Überlingen

          1. Eigentlich müsste doch jetzt in den kommenden Tagen und Wochen noch einiges an Schneeschmelze kommen…in Graubünden liegt noch meterhoch Schnee auf den Bergen. Oder liege ich da falsch?

          2. Es liegt noch einiges an Schnee in den Bergen. Allerdings entwässert z.B. der viel zitierte Säntis nicht in den Bodensee sondern über Nebenflüsse erst unterhalb des Rheinfalls in den Rhein.
            Entscheidend für die Menge an Schmelzwasser die im Bodensee ankommt ist auch ob der Schnee schmilzt z.B. mit Niederschlag und hoher Schneefallgrenze oder ob der Schnee bei trockenem Wetter taut und einen Großteil seiner Feuchtigkeit direkt in trockene und warme Luft abgibt. (Sublimierung) Sehr gut ist das bei Föhn zu beobachten. Der Schnee wird dann regelrecht aufgefressen es kommt aber nicht viel Schmelzwasser dabei zusammen.

        1. Ihr Kommentar ist nicht nachvollziehbar, zu sehen in der Grafik Jahresgang liegt der tatsächliche Pegel im gesamten April über dem Mittelwasser.

          1. stimmt. Sorry. Ich habe mich verkuckt. Ich habe fälschlicherweise die Zeitspanne Anfang Mai bis Mitte Mai angeschaut. Da lag der Pegel immer nur geringfügig über dem Mittel.

            Ein Allzeithoch im April wie prognostiziert war es aber trotzdem nicht …. 😉

    2. Tja und jetzt haben wir den Salat. Von wegen „unglaublich guter Wasserstand“ und „schöner Anblick“ im Januar. Der Pegel war dort einfach zu hoch. Meine Sachen am See hab ich mal vorsorglich heute Morgen deutlich über 6m Pegel verlagert, den Anwohnern am Konstanzer Trichter würde ich mal empfehlen Sandsäcke zu füllen. Bin echt gespannt ob´s ein Jahrhundert Hochwasser wird oder sogar noch über den gemessenen Höchststand geht.

      1. Ich kann solche Nachrichten nicht verstehen. Muss (Mann) einfach etwas Schreiben, ist es die Lust an der Panikmache, oder was soll das. Wir haben noch nicht einmal den 10 Jahresstand erreicht und schon spricht man von Jahrhundert Wasser.
        Übrigens tolle Seite, sehr viel nützliche Infos gerade in solchen Zeiten, wo Mann die aktuelle Lage doch etwas häufiger prüft.
        Danke gruss vom Bodensee Ufer

      2. Es ist echt ärgerlich mit dem „vielen“ Wasser. Was waren doch noch die Meldungen aus 2022 schön dass Deutschland zu den Ländern mit dem höchsten Wasserverlust zählt so z.B. der Bericht vom 21.03.2022 in agrarheute. Und nun am 3.06.2024 haben liegen wir zwischen dem langjährigen Mittel und dem Allzeithoch!

          1. Stimmt! Und – große Überraschung! Den Klimawandel gibt’s seit es die Erde gibt 😉

      3. Auch bei mir stößt dieser Kommentar auf Unverständnis und Kopfschütteln.
        Kommentare vom Januar zitieren und mit Sarkasmus beschreiben, diese Kommentare waren zum damaligen Zeitpunkt als zutreffende Meinung/

        Erfreulicher hingegen diese Website, die Informationen sind hoch interessant und aktuell sehr wichtig. Ich sehe mir diese Seiten sehr gerne an.

    1. Danke Alexandra für dein Feedback.
      Der ORF Artikel bezieht sich auf den Pegel Bregenz, die Pegeldaten unserer Seite beziehen sich auf den Pegel Konstanz – gerade bei starkem Zufluss in den See (v.a. Alpenrhein) ist der Unterschied zw. den beiden Pegel etwas größer als sonst.

      1. Alexandra will sicher auf die 32 cm Differenz zum bisherigen Höchststand hinweisen. Ihr zeigt ja den neuen Höchststand und deswegen keine Differenz.

        1. Ja, genau unsere Grafik liefert keine Differenz zum historischen Maximalwert. Denn unser System zeigt den Maximalwert der jemals an dem Tag gemessen worden ist und derzeit ist das halt ident mit dem aktuellen Pegel.

    1. Der Rekord wurde bereits gestern, 11.12.23 um 16:00 um 1 cm gebrochen. Habe das mit grossem Interesse verfolgt. Nun kann der See dann langsam auf Mittelwasser zrückgehen, so dass es während der Schneeschmelze am Ende des Winters kein problematisches Hochwasser gibt. Ist natürlich nur Wunschkonzert, an das sich weder der See noch die Zuflüsse halten werden. – Allen im Forum weiterhin spannendes Beobachten des Sees, eine schöne Vorweihnachtszeit und dann schöne Feiertage und hier gleich einmal auch ein herzliches Dankeschön an das Bodenseeteam für die spannende, tolle Webseite.

      1. jetzt hoffen wir, dass es einigermaßen in „normalen“ Bahnen bleibt, damit wir nächstes Jahr dann mal wieder einen „angenehmen“ Pegel haben, die letzten Jahre waren ja eher von Niedrigwasser gezeichnet…

        1. Danke Willi für diese berechtigte Frage: die Darstellung der ‚1 Monat‘ und ‚4 Monate‘ zeigt tägliche Werte mit den aktuell erreichten Spitzen durch die grüne Linie präzise an. Im Gegensatz dazu ist die ‚1 Jahr‘-Grafik etwas träger und präsentiert lediglich einen wöchentlichen Wert, wobei der letzte Wert der Woche (Sonntag) angezeigt wird. Bisher wurde für diesen Sonntag jedoch kein neuer Rekordwert erreicht. Daher zeigt die grüne Linie für die laufende Woche momentan einen Abfall, obwohl die vergangenen Tage einen Aufwärtstrend verzeichnen.

  4. Wahnsinn. Laut Prognose soll der Pegel noch auf 425 cm steigen. Das wäre eine extreme Steigerung. Hoffentlich hält das bis zum Frühling.

    1. Wie schön, dass @Bodenseee die historischen Höchstwerte scheinbar laufend aktualisiert, sodass man zusehen kann die Kurve sich verändert.

      Ich wüsste gerne, was würde dir so gut gefallen daran wenn der Pegel bis zum Frühjahr so hoch bleibt? Das würde warme Temperaturen & viel Niederschlag bedeuten.

      1. Ist vielleicht etwas eigennützig aber als Bewohner des Bodensees, der sich auch manchmal darauf mit Windeskraft fortbewegt, sind hohe Wasserstände etwas wunderbares. Natürlich wünsch sich keiner Hochwasser aber was ist in Zeiten, in denen jeden Sommer von extremer Wasserknappheit in Europa die Reden ist, schöner, als die grösste Süsswasserreserve prall gefüllt jeden Tag erblicken zu dürfen? Es muss nicht immer alles negativ sein.

        1. Natürlich ist ein voller See schön anzusehen, da stimme ich dir zu. Ich sehe das auch keinesfalls nur negativ – ich denke lediglich etwas weiter in der Sommer: Ein hoher Pegelstand im Winter bedeutet ja wahrscheinlich, dass der Niederschlag größtenteils als Regen und nicht Schnee kommt – dass wiederum bedeutet weniger Schmelzwasser im Frühjahr, welches den Pegel normalerweise stark anhebt (siehe den Verlauf des Mittelwassers). Im Sommer ist der Pegel dann niedriger als normal, und Fortbewegung mit Windeskraft wird wieder erschwert.

          1. Ein hoher Pegelstand im Winter bedeutet erstmal viel Niederschlag, was jedoch mit großen Schneemengen in den Bergen einhergeht. Würde aktuell der Niederschlag in den Bergen nicht als Schnee liegen bleiben, gäbe es vermutlich schon längst Bodenseehochwasser.
            Das dieser Pegelstand bis April/Mai zur Schneeschmelze bestehen bleibt, halte ich für absolut ausgeschlossen. Umso höher der Pegel, umso höher der Abfluss. Wenn es mal demnächst für ein paar Wochen trocken bleibt oder nur moderat regnet, wird der Pegel rasant fallen…
            Anfang Februar 2021 gabs infolge hoher Niederschläge ebenfalls einen Rekordpegel. Bis die Schneeschmelze losging war davon nichts mehr übrig.
            Ein Frühjahrhochwasser am Bodensee resultiert nie aus einem hohen Winterpegel im Dezember oder Januar, sondern ist eine Kombination von schnellem Abschmelzen der Schneemassen (hohe Temperaturen) zuzüglich starken Regenfällen in dieser Phase.
            BTW: Bodenseepegel hin oder her, die letzten sehr, sehr feuchten Wochen sind in erster Linie ein Segen für den Grundwasserspiegel, der bekanntlich in den letzten trockenen Jahren gelitten hat. Und was wäre die bessere Alternative, zwei Monate Dauerregen im Frühjahr, zur Schneeschmelze und wenn gleichzeitig die Aussaat kaputt gehen würde? Oder im Sommer, zur Getreideernte? Ich persönlich erkenne absolut nur Gutes an diesem veregneten Spätherbst.